"Das wirklich Heilsame in einer Körperpsychotherapie ist die Beziehung, denn wir Menschen sind Beziehungstiere und lernen über Emotionen und Bindung.“

- Dami Charf

Die Somatische Emotionale Integration (SEI)® nach Dami Charf

ist eine innovative und ganzheitliche Traumatherapiemethode, die sich besonders für die Behandlung von Entwicklungstraumata und Bindungsverletzungen eignet. Als körperorientierte Psychotherapie legt SEI® den Fokus auf die Integration von Körperempfindungen und Emotionen in unsere Wahrnehmung

Kernaspekte der SEI®-Methode

*Ganzheitlicher Ansatz*: SEI® integriert Körper, Psyche, Emotionen, Erleben und Denken, um eine umfassende Heilung zu ermöglichen.

*Körperzentrierte Arbeit*: Die Methode erkennt den Körper als Ursprung unserer Gefühle und als Schlüssel zu unserem Sein an.

*Trauma-Bewältigung*: SEI® eignet sich hervorragend für die Arbeit mit Schock- und Entwicklungstrauma sowie Angststörungen, Depressionen und psychosomatischer Beschwerden.

*Achtsamer therapeutischer Kontakt*: Im Mittelpunkt steht ein respektvoller Umgang, der neue haltgebende Erfahrungen ermöglicht.

Ziele und Wirkungsweise

Die SEI®-Methode zielt darauf ab:

- Stressresistenz zu erhöhen

- Emotionale Stabilität zu fördern

- Das Gefühl der Zugehörigkeit zu stärken

- Selbstregulation zu verbessern

- Bindungs- und Beziehungsfähigkeit zu entwickeln

Durch die Integration von Körperempfindungen und Emotionen können Klienten einen Zugang zu mehr Lebensfreude, Stabilität und Resilienz entwickeln.

Therapeutischer Prozess

Der SEI®-Prozess ist gekennzeichnet durch:

- Behutsames Vorgehen

- Herstellung von Orientierung und Sicherheit

- Förderung von Selbstbewusstheit

- Stärkung der Bindungsfähigkeit

Ein zentraler Aspekt ist die Schaffung eines sicheren Umfelds, in dem Klienten positive, grenzwahrende Erfahrungen machen können.

Anwendungsbereiche SEI

SEI® ist besonders wirksam bei:

- Entwicklungstraumata

- Bindungsverletzungen

- Emotionalen Schwankungen

- Gefühlen der inneren Abgeschnittenheit

Die Wirksamkeit der Therapie zeigt sich in verbesserten Beziehungen - sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld. Als Therapeutin biete ich mit der SEI®-Methode einen sanften, aber effektiven Weg zur Bewältigung von Traumata und zur Förderung eines erfüllteren Lebens. Durch die Integration von Körper und Emotionen unterstütze ich meine Klienten dabei, ihre innere Balance wiederzufinden und ein Gefühl von Sicherheit und Verbundenheit zu entwickeln.

Welche Techniken werden in einer SEI-Traumatherapie eingesetzt?

Die Somatische Emotionale Integration (SEI)® nach Dami Charf verwendet verschiedene spezifische Techniken, die auf der Integration von Körper und Psyche basieren. Hier sind einige der wichtigsten Techniken und Aspekte:

1. Fokussierung auf Körperempfindungen:

Ein zentraler Bestandteil der SEI-Therapie ist die Aufmerksamkeitslenkung auf das aktuelle Körpererleben. Klienten werden ermutigt, ihre Körperempfindungen wahrzunehmen und zu beschreiben.

2. Atemmuster: Die Beobachtung und Veränderung des Atemmusters wird als Technik eingesetzt, um Körperbewusstsein zu fördern und Selbstregulation zu unterstützen.

3. Symbolische und haltgebende Berührungen:

In der SEI-Therapie können therapeutische Berührungen eingesetzt werden, um neue, positive Erfahrungen zu ermöglichen und ein Gefühl von Sicherheit zu erlangen.

4. Pendeln zwischen Erregungszuständen: Die Therapie nutzt die Fähigkeit des Körpers, zwischen verschiedenen Erregungszuständen des Nervensystems zu pendeln. Dies dient dazu, die Selbstregulationsfähigkeit zu verbessern.

5. Ressourcenaktivierung: Es wird gezielt daran gearbeitet, persönliche Ressourcen zu erweitern und zu stärken, um die Selbstregulation zu verbessern.

6. Arbeit mit Glaubenssystemen: Die durch Traumata entstandenen inneren Überzeugungen werden bewusst gemacht und gegebenenfalls in lebensfördernde Haltungen umgewandelt.

7. Energieentladung: Ähnlich wie bei Somatic Experiencing (SE)® wird daran gearbeitet, im Körper festgehaltene Energie zu entladen, ohne dass traumatisierende Situationen wieder erlebt werden müssen.

8. bindungsorientierte Interaktion: Der therapeutische Kontakt ist geprägt von Achtsamkeit und Respekt, um neue haltgebende korrigiere Erfahrungen zu ermöglichen.

9. Langsames und achtsames Vorgehen: Die SEI-Therapie legt Wert auf ein schrittweises, vorsichtiges Herangehen, um Überforderung zu vermeiden und Sicherheit zu gewährleisten.

10. Integration verschiedener Ebenen: Die Therapie arbeitet gleichzeitig auf mehreren Ebenen, indem sie verbale Äußerungen mit körperlichen Reaktionen oder Nervensystemzuständen in Beziehung setzt und reflektiert, um so mit unbewusste und impliziten Muster zu arbeiten. Diese haltungsorientierte Körperpsychotherapie zielt darauf ab, die Verbindung zwischen Körper und Psyche wiederherzustellen, frühe Traumata zu verarbeiten und die Fähigkeit zur Selbstregulation und eingestimmten Kommunikation zu verbessern.

Zudem fördert sie das Wiederherstellen und Forschen von Kontakt mit sich selbst und mit Anderen. Die SEI-Therapie bietet damit einen ganzheitlichen , bindungsorientierten und körperorientierten Ansatz, der besonders für die Behandlung von Entwicklungstraumata und Bindungsverletzungen geeignet ist.

Körperorientierte Traumatherapie SEI Dami Charf

Welche Rolle spielt der therapeutische Kontakt in der SEI - körperorientierten Traumatherapie?

Der therapeutische Kontakt spielt eine zentrale und fundamentale Rolle in der Somatischen Emotionalen Integration (SEI)® nach Dami Charf.

Diese Methode legt besonderen Wert auf eine bindungsorientierte und authentische Beziehung zwischen Therapeut und Klient, die weit über eine rein professionelle Distanz hinausgeht.

Bedeutung des therapeutischen Kontakts in SEI

Vertrauensvolle Basis: Der therapeutische Kontakt bildet das Fundament für den gesamten Heilungsprozess. Er schafft einen sicheren Raum, in dem Klienten sich öffnen und verletzliche Erfahrungen machen können.

Gefühl des "Gesehen-Werdens und Gefühlt-Werdend“: Ein zentrales Anliegen in SEI ist es, dass Klienten sich nicht nur verstanden, sondern tatsächlich "gefühlt" fühlen. Dies geht über verbales Verständnis hinaus und umfasst eine tiefere emotionale Resonanz.

Neue Beziehungserfahrungen: Durch den authentischen und bindungsorientierten Kontakt können Klienten neue, positive Beziehungserfahrungen machen, die frühere Traumata oder Bindungsverletzungen integrieren können.

Aspekte des therapeutischen Kontakts in SEI

  1. Radikale Bindungsorientierung: SEI strebt eine tiefe therapeutische Beziehung an, die über traditionelle professionelle Grenzen hinausgeht, ohne dabei die therapeutische Kompetenz zu verlieren.

    2. Authentizität: Therapeuten werden ermutigt, echt und präsent zu sein, um einen wahrhaftigen Kontakt zu ermöglichen.

    3. somatische Körperorientierung: Der Kontakt umfasst auch die somatische Ebene, einschließlich Körperhaltung/Körperstruktur und der nonverbalen Körpersprache.

    4. Feinfühligkeit: Wir als Therapeuten müssen sensibel auf die Bedürfnisse der Klient:innen eingehen und kontinuierlich reflektieren: "Was braucht dieser Mensch von mir, um sich gefühlt zu fühlen?"

    5. Transparenz: Das therapeutische Vorgehen, Arbeitshypothesen, der Metaprozess und somatische Interpretationen werden offen kommuniziert, um eine vertrauensvolle Beziehung zu fördern und den Klient:innen Orientierung und Sicherheit zu geben. Der therapeutische Kontakt beinhaltet eine ganzheitliche, körperlich-emotionale Präsenz des Therapeuten, die darauf abzielt, dem Klienten neue, heilsame Beziehungserfahrungen zu ermöglichen. Diese Art des Kontakts wird als wesentlicher Wirkfaktor für den therapeutischen Fortschritt und die Heilung von Entwicklungstraumata und Bindungsverletzungen angesehen.

Körperorientierte Traumatherapie SEI Dami Charf
NARM Entwicklungstrauma heilen

„Therapeutische Veränderungen sind dann möglich, wenn wir die impliziten Gedächtnisinhalte unserer Klienten erreichen können, sie lehren, sich selbst in ihrem Körper besser wahrzunehmen und ihnen u.a. die Erfahrung vermitteln (nicht das Wissen), dass sie nicht alleine sind.“

- Dami Charf.